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Die Mischung der Geldanlage macht es
Wenn Sparer und Anleger nach ihren Anlagewünschen gefragt werden, antworten die meisten, sie wünschen eine möglichst rasche Vermögensmehrung. Fragt man genauer nach, zeigt sich jedoch, dass sie zum Vermögenswachstum selten auf Sicherheit und Liquidität ( Verfügbarkeit ) verzichten wollen. Doch alle frei Geldanlage Zeile lassen sich niemals im gleichen Maß erreichen. Anleger müssen daher die richtige Mischung und ein optimales Mix aus den drei wichtigsten Anlagezielen ausknobeln, das ihrer eigenen Mentalität entspricht

Depotvorschlag für Sicherheitsbewusste
Sparer, für die die Sicherheit der Geldanlage oberste Priorität hat, investieren erfahrungsgemäß einen Großteil ihres Vermögens zunächst einmal in das eigene Heim ( durch Hausbau oder Kauf einer Eigentumswohnung ). Darüber hinaus zur Verfügung stehende Mittel sollten dann schwerpunktmäßig in Zinspapiere ( etwa 60 Prozent Sparbriefe, Bundeswertpapiere, Anleihen ), zu einem kleinen Teil in Aktienfonds ( 15 Prozent ) investiert werden. Die notwendige Liquide Rücklage für Unvorhergesehenes wird in Termingeld, Tagesgeldkonto oder Geldmarktfonds angelegt ( 25 Prozent ). Fertig ist die Grundmischung eines Geldanlagedepots für Sicherheitsbewusste.

Depotvorschlag für Wachstumsorientierte
Wer sein Vermögen dagegen vor allem kräftig wachsen lassen will, wird eher eine Anlagemischung mit höheren Ertragschancen bei kalkuliertem Risiko bevorzugen. Erfahrungsgemäß neigen besonders Anleger, die bereits über stattliche Rücklagen verfügen, zu einer solchen Anlagemischung. Der Immobilienanteil am Gesamtvermögen macht daher meist nur 60 Prozent aus. Liquide Mittel werden zu 30 Prozent in Anleihen, zu 40 Prozent in Aktien und Aktienfonds investiert. Für Notlagen fließen 20 Prozent in Festgeldkonten, Tagesgeldkonten oder Geldmarktfonds. Und 10 Prozent der flüssigen Mittel stehen als Spielgeld für spekulative Geschäfte wie zum Beispiel Optionsschein oder Zertifikate zur Verfügung.

Dazwischen sind vielfältige Vermögensmischungen dankbar. Wer noch kein Eigenheim besitzt, spart sich das Immobilienvermögen vielleicht mittels offener Immobilienfonds scheibchenweise zusammen. Hochbesteuerte investieren dagegen in jungen Jahren möglicherweise in erstklassige Renditeimmobilien, um die Anlage dann rechtzeitig vor der Pensionierung zu verkaufen, den Erlös in Zinspapiere zu investieren und mit den Zinszahlungen die Rente aufzupolstern.

Diese Vorschläge sind lediglich Beispiele, die auf den jeweiligen Einzellfall abgestimmt werden müssen. Wichtig ist nur, das Neuanlagen in den Mix passen und die Vermögensstruktur immer wieder überprüft wird. denn bei einseitig gestreuten Vermögen wächst das Verlustrisiko.

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