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Letzte Chance für Fehlerkorrekturen - Die Zeit vor dem Ruhestand
Im Alter zwischen 50 und 60 Jahren kommt die letzte Chance die Finanzplanung zu optimieren. Im Hinblick auf das Rentenalter sollte nun das Vermögen zielstrebig entschuldet werden, um die Höhe laufender Belastungen im Rentenalter so niedrig wie möglich zu halten. Das Eigenheim sollte bis dahin abgezahlt sein. Ausgaben für Kinder, die zwischenzeitlich erwachsen geworden sind und eine  Ausbildung oder Studium hinter sich haben sollten auch entfallen. Darüber hinaus gilt es, das gesamte Vermögen sowie den persönlichen Bedarf einer erneuten Grundprüfung zu unterziehen, weil später Korrekturen kaum noch möglich sind.

Wichtigste Frage dabei:
Ist das Vermögen so angelegt, dass die laufenden Erträge zur Aufpolsterung der späteren Rente ausreichen ? Insbesondere bei der privaten Altersvorsorge, eigenen sich die private Rente, besondere Fonds-Sparpläne wie der Rentensparplan oder aber auch Rentensparpläne in Vorsorge Fonds. In der der heutigen Zeit ist es unabdingbar das ein Geld anlegen und sparen für den Ruhestand individuell nach den Bedürfnissen durchgeführt wird.

Anlagen, die ausschließlich dem Kapitalwachstum dienen, wie beispielsweise, thesaurierende Investmentfonds Sparpläne, die laufende Erträge automatisch wieder anlegen, oder vermietete Immobilien, die sich nur dank Steuervorteile rechnen, sollten jetzt abgebaut und gegebenenfalls umgeschichtet werden.  Wer den Ruhestand unbeschwert genießen will, braucht neben der gesetzlichen und privat erarbeiteten Rente ein monatliches Zusatzeinkommen.

Laufende Einnahmen aus einem breit gestreuten Vermögen sind die beste Garantie, dass man im Alter nicht auf das Existenzminimum zurückgeworfen wird, sondern sich den Lebensstandart mit Hilfe finanzieller Rücklagen zusätzlich aufpolstern kann.

Ist das Vermögen wohl geordnet, können im Alter die Früchte der Arbeit und des Vermögensaufbaus genossen und lange Reisen und teure Hobbys finanziert werden. Liquide Notgroschen für unvorhergesehne Ausgaben müssen aber auch im Alter eingeplant werden. Wer den kontrollierten Umgang mit Geld über Jahrzehnte erfolgreich praktiziert hat, kann im Alter finanzielle Sicherheit genießen.

Vielleicht bleibt sogar noch etwas Spielkapital übrig, um einer alten Leidenschaft  nachzugehen.  Betuchte Pensionäre können mit Ihren Enkeln an der Börse zum Beispiel mit Warrants um die Wette spekulieren und auf maximalen Gewinn hoffen. Denn wer richtig geplant hat, kann sich jetzt sogar Verluste leisten, wie in jungen Jahren ,als es noch nichts zu verlieren gab.

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