Implizierte Volatilität
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Implizierte Volatilität
Sie gibt die Schwankungsbreite an und basiert auf Einflüsse aus dem Markt. Beträgt diese 0 handelt es sich um tief im Geld stehende Scheine, die mit einem Abgeld gehandelt werden. Bevorzugt werden hier Warrants mit vergleichbarer Basis, Laufzeit und Bezugskurs. Je höher die implizierte Volatilität also die Kursauschläge des basiswertes, desto wertvoller gilt der Optionsschein.

Volatilität
Die Volatilität ist das Maß für die relative Schwankungsbreite und damit für das Kursrisiko eines Optionsscheins. Je höher die Volatilität eines Basiswerts ist, desto größer ist die Chance eines Optionsscheins, einen inneren Wert zu erzielen und desto größer ist auch der Zeitwert des Optionsscheins. Ein Optionsscheinverkäufer versucht, auf Basis der historischen Volatilität die implizite Volatilität zu ermitteln und dadurch den Optionsscheinpreis festzulegen.
 

Die Volatilität der zu beziehenden Aktie:
Ein Optionsschein kann außer es liegt eine krasse Fehlbewertung vor, nur dann steigen, wenn auch das zugrunde liegende Basisobjekt an Wert gewinnt. Dabei gibt es drei Möglichkeiten:

  • die Aktie bewegt sich mit dem Markt
  • die Aktie bewegt sich stärker als der Markt
  • die Aktie bewegt sich langsamer als der Markt

Die schlechten Bewertungszahlen z.B. höhere Prämien bei geringerem Hebel, besitzen die Scheine, bei denen sich die zu beziehende Aktie stärker als der Markt bewegt. Am günstigsten sind dagegen Warrants bewertet sein, deren Aktien als "lahme Enten" bekannt sind. Sie verlieren zwar in schlechten Börsenphasen weniger an Boden, versprechen jedoch bei stark anziehendem Märkten nur unterdurchschnittliche Kurschancen. Die Einflüsse der Volatilität fließen am höchsten im  Veränderungen im Preis eines Optionsscheines dann ein, wenn es sich um einen aus dem Geld befindlichen Schein handelt. Je weiter der Schein sich im Geld befindet, desto weniger sensibel reagiert er auf Volatilität Veränderungen.

Neben der Stimmungslage wird der Gesamtmarkt durch folgende Faktoren beeinflusst:

  • erwartete Unternehmensgewinne
  • Liquidität der Anleger ( je höher, desto besser)
  • Kapitalmarktzins ( Je niedriger, desto besser )
  • politische Großwetterlage ( siehe Golfkrieg)

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