Regeln die zu beachten sind
Für eine erfolgreiche Anlage in Optionsscheinen soll die folgende Liste eine
zusammenfassende Hilfestellung geben. Der richtige Anlagewert und die
richtige Markteinschätzung sind unabdingbar für erfolgreiches Engagement in
Optionsscheinen. Dieser Punkt entscheidet grundlegend Erfolg oder Misserfolg
einer Anlage.
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Auf eine ausreichende Restlaufzeit achten, da sonst der beschleunigte Zeitwertverlust gegen Ende der Laufzeit trotz richtiger Markteinschätzung zu Verlusten führen kann.
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Auf den Basispreis achten, denn je weiter ein Schein aus dem Geld ist, desto höher ist das Risiko eines Totalverlustes, und nur in den seltensten Fällen treten die erwarteten spekulativen Gewinne auch tatsächlich ein.
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Ein Optionsschein ist um so riskanter, je höher sein jährliches Aufgeld ist.
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Auf das Bezugsverhältnis achten! Hohe Bezugsverhältnisse führen zu optisch günstigen Preisen; im Vergleich zum fairen Optionspreis sind sie aber häufig überbewertet. Das Abwägen zwischen Chancen und Risiken zu objektivieren, liegt dem Konzept des fairen Preises der Optionspreistheorie zugrunde. Der Anleger kann mit Hilfe des "Fair Value" sofort erkennen, ob der angebotene Schein der Optionspreistheorie nach überbewertet, sprich zu teuer ist, (Optionsscheinpreis > Fair Value), fair bewertet ist (Optionsscheinpreis = Fair Value) oder unterbewertet ist (Optionsscheinpreis < Fair Value).
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Beim Kauf von Optionsscheinen sollte insbesondere darauf geachtet werden, ob für den Optionsschein ein hinreichend liquider Markt besteht.
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Optionsscheine mit einem hohen Zeitwertverfall ( Theta ) sollten gemieden werden.
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Scheine mit ausreichend langer Laufzeit und einem Basispreis, der unter dem aktuellen Kurs des Anlagemediums liegt, sind zu bevorzugen.
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Sicherheitshalber sollten Kauf- und Verkaufsaufträge immer limitiert werden.
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Bei der Optionsscheinauswahl sollte die Differenz zwischen den Geld- und Briefkursen berücksichtigt werden, da diese Spanne für den Investor Transaktionskosten darstellen, die den Anlageerfolg schmälern. Insbesondere Bei Scheinen mit einem Bezugverhältnis 100:1.
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Unverständliche Optionsscheinkonstruktionen meiden, da es schwierig einzuschätzen ist, ob eine "faire" Bewertung vorliegt.