Die Finanzkrise ist für die Fondsgesellschaften eine Katastrophe: Deutsche Privatanleger zogen einen zweistelligen Milliardenbetrag ab. Die Deutsche-Bank-Tochter DWS und Allianz Global Investors reagieren mit Schließungen und Zusammenlegungen. Das birgt allerdings ein Imageproblem.
Die deutschen Fonds dünnen ihr Angebot massiv aus. Die Investmentgesellschaft Allianz Global Investors gab bekannt, bis Jahresende 109 Fonds zu streichen - ein Teil davon ist bereits geschlossen oder fusioniert.
2010 will die Allianz-Tochter zusätzlich 35 Publikumsfonds verschmelzen. Die Zahl der Fonds würde dann auf etwa 365 sinken. Die Allianz will kleine Fonds einstampfen und nach der Übernahme des Rivalen Cominvest Dopplungen vermeiden. Auch die Deutsche-Bank-Tochter DWS kündigte an, sich bis Mitte 2010 von rund 100 Fonds zu trennen. Quelle: ftd.de
Ähnliche Themen