Geldanlage in Windenergiefonds
Das Interesse der Anleger, Ihr Geld in Windenergiefonds anzulegen steigt
jährlich weiter an. Gemessen am Gesamtvolumen aller Fonds, machen Windfonds
in etwa 6 % des Gesamtmarktes aus. Durch schnelle Platzierungen immer neuer
Fondstypen entsteht für den Anleger eine schwierige Situation, durch den
Dschungel der Energiefonds noch durchzusteigen.
Energiefonds für die Zukunft
Bemerkenswert und auffällig bei der Werbung solcher
Fonds ist, das viele Initiatoren mit unrealistisch hohen Renditen die
Anleger locken wollen. Da Energie zukünftig eines der wichtigsten Themen
weltweit sein wird, gehört auch die Stromerzeugung durch Windkraft dazu.
Investitionen in geschlossen Windfonds haben sich bislang immer etabliert,
alleine schon weil diese politisch erwünscht und auch dementsprechend
gefördert werden ( wie Umweltfonds).
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Fondslaufzeit und Fondsrendite
Steuervorteile durch Verlustzuweisungen |
Die Bedeutung der steuerlichen Negativergebnisse wird von den Initiatoren der Windkraftfonds gern heruntergespielt, mit dem Hinweis, dass es sich bei den Anlegern vor allem um "Gesinnungstäter" handelt. Die Vermittler hingegen glauben, dass die Steuervorteile (neben den Ausschüttungen) für den Anleger eine wichtige Rolle spielen.
Ausschüttung des Fond
Bei der Geldanlage in einen Windfond erwirbt der
Investor Nutzungsrechte an den Grundstücken und der dort errichteten
Windkraftanlage. Werden durch einen geschlossenen Windfond mehrere
Windkraftanlagen finanziert, bezeichnet man dieses als Windpark. Das
Management ist ist neben der Errichtung der Windenergieanlage auch für die
Wahl der Grundstücke und zudem für die Einspeisung in das Stromnetz
verantwortlich. Während der Betriebszeit der Anlage erhält die
Fondsgesellschaft für den eingespeisten Strom die festgeschriebene
Vergütung, woraus sich die Ausschüttungen für die Investoren ergeben.
Höhe der Mindestseinlage oder Einmaleinlage
Geschlossene Windkraftfonds Beteiligungen können Anleger bereits ab
2500 € bekomme. Der Anleger hat hier die Möglichkeit
unternehmerische Anteilnahme an einem Millionen-Projekt mittels
einer vergleichsweise geringen Beteiligungshöhe. Als geschlossener
Fonds bietet die Investition in Windfonds überdurchschnittliche
Renditechancen. Jeder Anleger sollte sich aber bewusst sein, dass er
mit einem derartigen Investment auch entsprechend höhere Risiken bis
hin zum Totalverlust der Einlage eingeht.
Besteuerung und Freibetrag
Generell werden Beteiligungen und
Investmentfonds aus den Bereichen
Windkraft, Windenergie, Umweltaktien, Umweltfonds, Windkraftfonds,
Solarfonds, Biogasfonds, Umweltinvestmentfonds derzeitig stark gefördert.
Windkraftfonds sind gewerbliche Fonds mit negativen Einkünften und die
Erträge sind voll zu versteuern. Ausländische Umweltfonds sind im
Ausland zu versteuern (teils Freibeträge), in Deutschland gilt aber
zusätzlich der
Progressionsvorbehalt.
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Steueränderungen
Ohne Wind kein Gewinn |
Anleger die in dieser Fondsanlage das Geld parken, haben neben dem ökologischen Investitionsgrund auch die lukrative Nachsteuerrendite erkannt. Dieses gibt zusätzlich den Anlass, einen geschlossenen Windfonds zu zeichnen Eine Beteiligung Windenergie für die Stromerzeugung zu nutzen wird für private Investoren zudem auch durch attraktiven Konditionen interessant.
Anleger Risiko
Nach schlechten Windjahren scheint wieder ein
normales Windaufkommen zu bringen. Aber die schwachen Windjahre waren nicht
der alleinige Grund für die Nachfrageschwäche nach Windkraftfonds. Windkraft hatte in den ersten Monaten des Jahres eine
ausgesprochen schlechte Presse. Hinzu kam die Pleite des börsennotierten
Initiators Umweltkontor. Die Windkraftfonds, die in den vergangenen Jahren
aufgelegt wurden, laufen nicht so wie prognostiziert. Neben den schlechten
Windjahren, die höhere Gewalt und ein Teil des unternehmerischen Risikos
sind, waren dafür auch fragwürdige Windgutachten ausschlaggebend, die von
den Initiatoren zu vertreten sind.