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Geldanlage in Solarenergiefonds
Eine lukrative sowie sichere Kapitalanlage bietet die Investition in eine Solarstromanlage. Der produzierte Strom der Solarstromanlage wird zu einem festgeschriebenen Preis vergütet und in das öffentliche Netz eingespeist. Sicherheit über eine konstante Strompreisvergütung bietet das Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG).

Immer mehr Unternehmen bieten solche Möglichkeiten für solare Kapitalanlagen auf fremden Dächern oder Freiflächen an. Bei dieser Geldanlage bietet es sich auch für Anleger an, die keine eigenes Haus besitzen, denn an einem Solarfonds kann sich jeder beteiligen  und so auf fremden Dächern die Sonne und Rendite ernten. Es gibt bereist genügend Unternehmen die Freiflächen auf fremden Dächern anbieten.

Vor dem investieren, gilt auch hier wie bei jeder anderen Geldanlage, diese genau unter die Lupe zu nehmen, denn es nicht alles Gold was glänzt. Anhand der zur Verfügung stehenden Unterlagen sollte geprüft werden, ob das Projekt wirklich sicher, seriös und ob die versprochene Rendite realistisch ist.

Worauf man bei der Prüfung der Beteiligungsunterlagen besonders achten sollte, um hinterher keine bösen Überraschungen zu bekommen wird im folgenden erläutert. Zunächst einmal ist festzustellen, das jeder Anbieter anders bei den Prognosen rechnet. Die einen rechnen konservativ die anderen spekulativ.

Bereist mit einem Anlagebetrag von 5000 Euro kann man bei den meisten Fonds eine Beteiligung kaufen. Wer sich bei der Beurteilung des Angebots nicht ganz sicher ist, sollte einen Fachmann zu Rate ziehen. Ebenfalls ist die Nachsteuerrendite individuell bei jedem Anleger anders gestaltet und hängt in erster Linie von den finanziellen Verhältnissen ab. Eine Checkliste sollten aufschlussreiche Anhaltspunkte liefern, vor allem die Gesellschafterverträge sollten bei dieser Anlageform sorgfältig geprüft werden. Auch technische Fragen die nicht jedermann verständlich sind, sollten leicht verstehbar erklärt sein. Das Sammeln von Informationen über den Anbieter des Solarfonds kann ebenfalls von Vorteil sein. Das Anbieterprospekt muss überschaubar und gut verständlich sein. Eine Nachschusspflicht sollten nach Möglichkeit ausgeschlossen sein, dass heißt, eine Verpflichtung der Anleger zu weiteren Zahlungen bei möglichen Liquiditätslücken muss zumindest detailliert geklärt sein.

Gebühren und Rendite
Solarfonds ohne Ausgabeaufschlag ( Agio ) machen sich gut, dieses ist aber eher der seltenere Fall. Im Agio sollten alle Verwaltungskosten enthalten sein, denn weitere Kosten schmälern die Rendite. Die Gebühr darf nur nicht zu hoch ausfallen. Wichtiger Bestandteil des Betreibers sollte eine eine Betreiberhaftpflicht mit ausreichender Deckung sein, sonst droht im Falle der Schädigung Dritter ein Konkurs. Die Rendite hängt letztendlich von einen guten und einwandfreien Technik ab. Jede technische Anlage verursacht Verschleiß und Wartungskosten. Diese sind allerdings bei Solaranlagen kleiner als bei zum Beispiel Windkraftanlagen. Rund ein Prozent der Investitionssumme sollte auch dann einkalkuliert werden, wenn pauschale Wartungsverträge mit Installateur und Wechselrichterhersteller größere Reparaturen bereits abdecken. Da Solarstromanlagen nach 20 Jahren durchaus noch einen Wert haben, sollte diese trotzdem am Ende der Laufzeit des Fonds abgeschrieben sein.

Risikohinweis / Haftungsausschluss
Sämtliche Informationen, die Ihnen auf diesen Seiten zur Verfügung gestellt werden, stellen keine Kauf-/Verkaufsaufforderung von Wertpapieren dar, sondern dienen lediglich zur allgemeinen Information. Alle Angaben wurden sorgfältig recherchiert und stammen aus persönlichen seriösen und vertrauenswürdigen Quellen. Haftung für Richtigkeit der Angaben kann allerdings nicht übernommen werden. Es wird darauf hingewiesen, dass Wertpapiergeschäfte mit erheblichen Verlustrisiken verbunden sind, bei denen ein Totalverlust nicht ausgeschlossen werden kann. Es ist ratsam, sich vor Anlageentscheidungen bei Ihrer Depotbank über diese Risiken zu informieren.