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Der beste Fond bei Anlegern
Rentenfonds zählen nach wie vor zu den Lieblingen bei deutschen Anlegern. Diese Fonds legen das Geld ihrer Sparer ausschließlich in festverzinslichen Wertpapieren an und stellen daher eine Alternative zur Direktanlage in Anleihen dar. Bei der Mehrzahl aller Rentenfonds handelt es sich um ausschüttende Fonds, die für ihre Anleger in erster Linie hohe Zinserträge erwirtschaften wollen. Rentenfonds gibt es in verschiedenen Varianten.

Rentenfonds mit Anlageschwerpunkt inländische Renten
Diese Rentenfonds investieren ausschließlich in Euro Anleihen unterschiedlicher Laufzeit. Die Erträge dieser Fonds schwanken mit der Zinsentwicklung. In Niedrigzinszeiten können auch Fondsmanager keine Wunder vollbringen. Je mehr Anleger in Magerzinszeiten auf Rentenfonds umsteigen, desto stärker geht die Rendite der Fonds in den Keller. Denn die Fondsmanager müssen von dem zufließenden Geld jetzt zwangsläufig Papiere mit niedrigen Zinsen oder hohen Kursen kaufen. In Hochzinszeiten kann der Fonds dagegen, die ihm zufließenden Mittel verwenden, um langlaufende Anleihen mit hohem Zins kaufen und die Durchschnittsrendite des Fonds deutlich anheben. Der Fonds kann daher noch hohe Erträge ausschütten, wenn am Markt längst wieder magere Zinsen gezahlt werden. Hinzu kommen Kursgewinne, wenn der Marktzins sinkt.

Die Fondsanlage ist allerdings teuerer als die Direktanlage. Anleger sollten daher sorgfältig prüfen, ob sich der Kauf eines inländischen Rentenfonds für sie persönlich lohnt oder die Direktanlage doch mehr Gewinn verspricht. Denn gerade in Zeiten hoher Zinsen können Sparer, die ihr Geld zum Beispiel in Bundeswertpapiere oder in andere erstklassige Finanzanleihen investieren, nichts falsch machen. Auch sie kassieren hohe Zinsen und haben Aussicht auf Kursgewinne, müssen aber im günstigsten Fall dafür keinerlei Gebühren zahlen.

Rentenfonds mit Anlageschwerpunkt ausländische Renten
Diese Fonds investieren die Gelder der Fondssparer dagegen überwiegend jenseits deutscher Grenzen in Anleihen, die auf fremde Währung lauten. Der Vorteil liegt darin, dass Mitunter höhere Zinsen in anderen Ländern ausgenutzt werden können. Das mit der Auslandsanlage verbundene Währungsrisiko kann der Fonds durch eine breite Streuung auf verschiedene Währungen und den Abschluss von Geschäften, die den Devisenkurs absichern., besser auffangen als ein Privatanleger mit begrenztem Vermögen.

Darüber hinaus kann der Fonds als Großanleger Kostenvorteile bei den Ankauf- und Verkaufsspesen oder Depotgebühren aushandeln. Für Anleger, die mehr Zinsen jenseits deutscher grenzen erzielen wollen, sind daher international anlegende Fonds eine interessante Alternative. Denn die Direktanlage in ausländische Rentenwerte ist  üblicherweise mit derart hohen Spesen und Depotgebühren belastet, dass sie für Durchschnittsanleger kaum lohnt. Auch Fondsmanager sind vor Fehleinschätzungen bezüglich der ausländischen Zins- und Währungsentwicklung nicht gefeit. Internetnational anlegende Rentenfonds bergen daher ein höheres Risiko als heimische Rentenfonds.

Internationale Rentenfonds
Internetnational anlegende Fonds gibt es in verschiedenen Varianten. Breit streuende Standartfonds verteilen das Vermögen ihrer Sparer über viele verschiedene Länder und Währungen. Sie sind daher als Basisinvestment für Fondssparer geeignet, die sich um die Anlage nach dem Kauf möglichst wenig kümmern wollen. Daneben gibt es aber auch unter den Rentenfonds Spezialitäten, die eher auf aktive Fondssparer beziehungsweise spezielle Anlegergruppen zugeschnitten sind. Diese Fonds bergen zum Teil ein höheres Risiko und müssen häufiger umgeschichtet werden. Ein Teil international anlegender Rentenfonds beschränkt seine Anlage auf Anleihen bestimmter Länder oder Regionen, zum Beispiel auf europäische Anleihen oder lateinamerikanische Bonds. Andere setzten unterschiedliche Währungsschwerpunkte und legen zum Beispiel überwiegend in Dollar Anleihen oder Ecu Bonds an. Je stärker die Anlagewährung des Fonds gegenüber dem Euro schwankt, desto höher ist das Risiko für den Fondssparer.

Bester Rentenfonds für Wagemutige
Andere Rentenfonds investieren in spezielle Marktsegmente. Junkbond Fonds legen das Fondsvermögen ausschließlich in Anleihen anderer Länder oder Firmen an, deren Bonität am Kapitalmarkt schlecht beurteilt wird. Zum Ausgleich für das Risiko müssen diese Schuldner weit über Marktdurchschnitt liegende Zinsen zahlen. Junkbonds haben daher für risikofreudige Spekulanten durchaus ihren Reiz.

Denn die Ramschanleihen müssen sich nicht zwangsläufig als Schrott entpuppen, bei dem Anleger um Rückzahlung des Kapitals zittern müssen. Manchmal wird der Schrott auch wieder wertvoll. Dann winken neben hohen Zinsen im Renditevergleich auch noch stattliche Kursgewinne. Durch die breite Streuung auf verschiedene Titel wollen die Fonds zudem das hohe Risiko dieser Anlage herabsetzten. Spielernaturen und unter den Fondssparern bieten daher überdurchschnittliche Ertragschancen bei hohem, aber im Vergleich zur Direktanlage in Junkbonds begrenztem Risiko, wie der Rentenfondsvergleich der Vergangenheit aufzeigt.

Triple A Fonds
Sicherheitsbewusste Sparer greifen eher zu Rentenfonds, die ausschließlich in Anleihen von Schuldnern allerbester Bonität investieren. Triple A Fonds gelten als besonders sichere Rentenfonds Variante. schwerpunktmäßig investieren sie in Staatsanleihen oder Staatsgarantierte Papiere der führenden Industrienationen und erstklassiger Industrieadressen. Die Spezielle Ausrichtung der Fonds ist meist schon am Namen erkennbar, der oft den Zusatz "Staatsanleihen" oder "Prime Bonds" trägt. Triple A Fonds sind für Anleger konzipiert, die ihre Kapital zwar international streuen, aber zumindest das Schuldrisiko ausschalten wollen.

Rentenfonds Arten

  • Deutschland

  • Europa

  • Kurzläuferfonds

  • International

  • Internetnational Kurzläufer

  • Laufzeitenfonds

  • Garantiefonds

  • Zerobond-Fonds

  • Junkbond-Fonds

  • Genußscheinfonds

  • International in einzelnen Länder anlegend

  • Steuersparfonds

Die besten Rentenfonds
Immer wieder stellen sich die Renten Fonds Sparer die Frage, welches ist der beste Rentenfond und wie finde ich die besten Rentenfonds im Vergleich mit einer hohen Rendite auch für die Vorsorge oder Altersvorsorge ! Die Entwicklung und Performance im Chart zeigt auf das es einige gute auch steueroptimierte Anlagefonds gibt die in den letzten Jahren gute Renditen und erwirtschaftet haben. Man sollte also bei der Investition ob 5000,10000, 20000, 50000, 100000 oder 200000 Euro, die Fondsrendite nicht nur auf 1 Jahr, sondern auf 3, 5, 7 oder sogar 10 Jahre vergleichen, damit man erkennen kann ob der Fonds langfristig gut gewirtschaftet hat, das zählt ebenfalls für die Ausschüttung. Auch Sparer die gerne mit einem Fondsparplan und einer Monatsrate oder Sparrate von 50, 100, 150 oder 200 Euro sparen und anlegen möchte, sind bei dieser Anlageart bestens bedient.

Fonds Tip
Rentenfonds bieten eine Risikobegrenzung durch feste Zinserträge und die Möglichkeit von Kursgewinnen bei sinkenden Zinsen. Da die  Kapitalerträge direkt wieder im Rentenfonds anlegt werden braucht man sich auch nicht um die Wideranlage des eingesetzten Kapitals zu kümmern.

Kauf an der Börse
Sie können Euro Rentenfonds auch direkt an den Börsen kaufen. Das ist oft billiger als ein Fondskauf mit vollem Ausgabeaufschlag. Allerdings sollte die Differenz zwischen Angebots- und Nachfragekurs („Spread“) sehr gering sein. Auch Ihre  Depotbank können Sie beauftragen, Fonds über die Börse zu kaufen.

Risikohinweis / Haftungsausschluss
Sämtliche Informationen, die Ihnen auf diesen Seiten zur Verfügung gestellt werden, stellen keine Kauf-/Verkaufsaufforderung von Wertpapieren dar, sondern dienen lediglich zur allgemeinen Information. Alle Angaben wurden sorgfältig recherchiert und stammen aus persönlichen seriösen und vertrauenswürdigen Quellen. Haftung für Richtigkeit der Angaben kann allerdings nicht übernommen werden. Es wird darauf hingewiesen, dass Wertpapiergeschäfte mit erheblichen Verlustrisiken verbunden sind, bei denen ein Totalverlust nicht ausgeschlossen werden kann. Es ist ratsam, sich vor Anlageentscheidungen bei Ihrer Depotbank über diese Risiken zu informieren.