Immobilienfonds
  Vermögensaufbau

  Geldanlagen Börse
  Geldanlagen Bank
  Intern
 Partnerseiten

Fonds kaufen Aktienfonds Rentenfonds Geldmarktfonds Garantiefonds Windfonds
Medienfonds Spezialfonds Immobilienfonds Dividendenfonds Fondsgebühren Fondsanalyse
Solarfonds Schiffsfonds Fondsarten Fonds Sparplan Ausgabeaufschlag Investment Fonds

Was sind Geschlossene Immobilienfonds
Wer sich an einem geschlossenen Immobilienfonds beteiligt, erwirbt einen Anteil an der Personengesellschaft in der Rechtsform einer Gesellschaft des bürgerlichen Rechts ( GBR ) oder einer Kommanditgesellschaft ( KG ). Die deutsche Gesellschaft errichtet und vermietet ein einziges oder wenige ausgewählte Immobilen. Investiert wird vorzugsweise in Supermärkte, Einkaufszentren, Gewerbe- und Büroparks, Hotels, seltener in reime Mietwohnungen. Als Mitgesellschafter des Fonds wird der Anleger nicht nur Mitinhaber der Immobilie.

Seine rechtliche Stellung beinhaltet auch ein gewisses unternehmerisches Risiko. Wer mit der Geldanlage in geschlossene Immobilienfonds keinen Schiffsbruch erleiden möchte, kommt daher nicht umhin, Seriosität und Leistungsfähigkeit aller an der Planung, Bai und Verwaltung beteiligten Personen und Unternehmen, einschließlich Treuhändler und Initiator, sorgfältig zu prüfen. Denn für geschlossen Immobilienfonds sind weder die Rechtsgrundlagen gesetzlich geregelt, noch unterliegen sie einer staatlichen Aufsicht. Aus diesem Grund werden geschlossene Immobilien Fonds eher dem grauen Kapitalmarkt zugeordnet.

Wie funktioniert ein geschlossener Immobilien Fonds
Ein geschlossener Immobilienfond wirbt von vornherein für eine begrenzte Kapitalsumme der Anleger. Im Schnitt müssen Investoren eine Mindesteinlage von 10000 bis 50000 Euro mitbringen, um sich an der Anlage beteiligen zu können. Hinzu kommen ungefähr 5 Prozent Ausgabeaufschlag für den Fondsanteil. Sobald die Gesellschaft genügend Kapital eingesammelt hat, um das geplante Objekt errichten zu können, wird der Fonds geschlossen. Neue Anleger können sich dann nicht mehr beteiligen und einen Fondsanteil kaufen.

Umgekehrt kann auch der Anteilszeichner nicht mehr problemlos aussteigen. Die Fondsgesellschaft nimmt den Anteil nicht mehr zurück. Die Laufzeit des Fonds endet erst, wenn die Immobilie verkauft und der Fonds aufgelöst wird. Investitionen in einen geschlossen Immobilienfonds sollten daher als langfristige Geldanlage betrachtet werden. Meist können die Gesellschafter nach 10 bis 30 Jahren durch Mehrheitsbeschluss die Auflösung der Gesellschaft verlangen, wobei immer das Risiko besteht, das sich die Gesellschafter nicht einigen können. Will der Anleger früher aussteigen, muss er einen Investor finden, der ihm sein Fondsanteil abkauft. Seriöse Anbieter helfen dabei und versuchen, einen Zweitmarkt für gebrauchte Fondsanteile zu errichten. Dennoch gilt: Ein vorzeitiger Ausstieg ist sofern überhaupt möglich immer mit Problemen verbunden. Schließlich muss nicht nur ein Käufer gefunden, sondern der Fondsanteil auch bewertet und Einigkeit über den Preis erzielt werden. Anleger sollten die Anlageentscheidung vor dem Kauf besonders sorgfältig prüfen.

Vorteile Immobilienfonds
  • Geringerer Kapitaleinsatz als beim Direkterwerb von Immobilien

  • Steuervorteile bei Einkommensteuer und Erbschaftssteuer

  • Inflationsgeschützte Sachwertanlage

  • Bei seriös konzipierten Renditefonds laufende Einnahmen

  • Als zusätzliche Altersvorsorge geeignet

Nachteile  Immobilien Fonds
  • Seriosität und Qualität der Anbieter sind schwer zu überprüfen

  • Preis/Leistungsverhältnis schwer zu überprüfen

  • Hohes vertragliches Risiko, da Anleger unter Umständen mit ihrem gesamten Privatvermögen haften und zu Nachzahlungen verpflichtet sind

  • Sehr langfristige Anlage, meist kein garantierter Endpunkt, vorzeitiger Ausstieg schwierig

  • Keine Risikostreuung, da Fonds ausschließlich in ein oder wenige ausgesuchte Objekte investieren

Steuerliche Behandlung
Steuerlich ist der Anleger dem direkten Eigentümer einer Immobilie gleichgestellt. Er kann die mit dem Bau des Objekts verbundenen Kosten sowie die Abschreibung anteilig als Werbungskosten bei den Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung absetzten. Auf diese Weise erzielt der Anleger Verlustzuweisungen, die je nach Fonds  und Finanzierungsmodell 10 und über 100 Prozent des eingesetzten Kapitals betragen. Später verdient er an den Miet- und Pachteinnahmen des Fonds, die ihm dank hoher Abschreibungen teilweise steuerfrei zufließen.

Seriös konzipierte und solide kalkulierte Immobilienfonds Varianten können daher für Anleger eine gute Chance sein, mit vergleichsweise geringem Einsatz an Immobilien zu verdienen. Kommen obendrein ein attraktiver Standort und erstklassige Mieter hinzu, lassen sich mit dem Fonds 4,5 bis 6,5 Prozent Rendite nach Steuern erwirtschaften. Natürlich steht und fällt jedes Angebot mit der Seriosität der Initiatoren, der Qualität der Immobilie, der Bonität der Mieter und nicht zuletzt mit dem Konzept des Immobilienfonds.

Sichere Fondsrendite
Offene Immobilienfonds Renditen ergeben sich aus den erzielbaren Steuervorteilen, den jährlichen Ausschüttungen an Zinsen sowie Mieterträgen und den evtl. Wertsteigerungen der Immobilienobjekte.

Risikohinweis / Haftungsausschluss
Sämtliche Informationen, die Ihnen auf diesen Seiten zur Verfügung gestellt werden, stellen keine Kauf-/Verkaufsaufforderung von Wertpapieren dar, sondern dienen lediglich zur allgemeinen Information. Alle Angaben wurden sorgfältig recherchiert und stammen aus persönlichen seriösen und vertrauenswürdigen Quellen. Haftung für Richtigkeit der Angaben kann allerdings nicht übernommen werden. Es wird darauf hingewiesen, dass Wertpapiergeschäfte mit erheblichen Verlustrisiken verbunden sind, bei denen ein Totalverlust nicht ausgeschlossen werden kann. Es ist ratsam, sich vor Anlageentscheidungen bei Ihrer Depotbank über diese Risiken zu informieren.