Immobilienfonds Varaianten
  Vermögensaufbau

  Geldanlagen Börse
  Geldanlagen Bank
  Intern
 Partnerseiten

Fonds kaufen Aktienfonds Rentenfonds Geldmarktfonds Garantiefonds Windfonds
Medienfonds Spezialfonds Immobilienfonds Dividendenfonds Fondsgebühren Fondsanalyse
Solarfonds Schiffsfonds Fondsarten Fonds Sparplan Ausgabeaufschlag Investment Fonds

Varianten geschlossener Immobilienfonds
Wer an Immobilien verdienen will, muss nicht nur die Besonderheiten des Marktes kennen, sondern auch sein eigenes Anlageziel. Geschlossene Immobilienfonds werden in drei Arten angeboten. Es gibt renditeorientierte, steuerorientierte und spekulative Fonds.

Einnahmenorientierte Fonds - Renditefonds
Immobilienrendite Fonds wollen aus der Vermietung und Verpachtung der errichteten Immobilie vor allem langfristig hohe ausschüttbare Einnahmen erwirtschaften. Das lässt sich nur mit einer soliden Finanzierung ( Anleger erbringen 50 bis 80 Prozent der Investitionssumme als Eigenkapital ) und knallharte Kostenkalkulation erreichen. Die Steuervorteile renditeorientierter Fonds sind daher vergleichsweise bescheiden.

Als Rechtsform wählen diese Fonds die vermögensverwaltende Kommanditgesellschaft ( KG ) oder die Gesellschaft bürgerlichen Rechts ( GBR ), bei der die Haftung durch Vertrag oder Finanzierungsmodell begrenzt wird. Fondsprofis ziehen die GBR vor, weil die Gesellschafter mit Hilfe von vertraglichen Regelungen größeren Einfluss auf die Geschäftsführung nehmen können. Bei der KG ist der Geschäftsführer dagegen per Gesetz unbeschränkt vertretungsbefugt und kann nur schwer abgelöst werden.

Steuerorientierte Fonds ( Steuersparfonds )
Steuerorientierte Fonds versprechen dem Anleger, er könne dank hoher Verlustzuweisungen einen Großteil seiner Kapitalanlage aus ersparten Steuern finanzieren. Der Anleger muss zu Beginn wenig Barkapital, 20 - 30 Prozent der Investitionssumme mitbringen. Der Rest wird fremd finanziert. Das treibt die Werbungskosten in die Höhe, in den meisten Fällen reichen die Mieteinnahmen nicht aus, um die Kosten für die Kreditzinsen, angemessene Tilgung, für Fondsverwaltung und Immobilienverwaltung zu decken. Die Anleger müssen daher mit Liquiditätslücken rechnen, die sie durch Zuzahlungen ausgleichen müssen. Die steuerlichen Verlustzuweisungen übersteigen meist schon in der Investitionsphase das Eigenkapital der Anleger.
.

Doch Vorsicht: Offerten mit geringem Eigenkapital und hohen Steuervorteilen segnet der Fiskus nur ab, wenn die Anleger für die Schulden der Fondsgesellschaft voll haften. Schon aus diesem Grund werden steuerorientierte Fonds fast ausschließlich in Form der Gesellschaft bürgerlichen rechts aufgelegt, wobei die Haftung meist auf die Beteiligungsquote beschränkt wird. Darauf ist bei steuerorientierten Fonds unbedingt zu achten. Mit Ausschüttungen ist bei steuerorientierten Fonds kaum zu rechnen. Im Idealfall gleichen die Steuervorteile die Zuzahlungen gerade aus. Schlecht konzipierte Steuersparfonds können dagegen schnell zu einem Fass ohne Boden werden. Denn falls der Fonds wider Erwarten in finanzielle Schwierigkeiten gerät, zum Beispiel weil ein Mieter nicht zahlt oder zu den kalkulierten Mietpreisen kein Mieter gefunden werden kann, besteht für die Fondsgesellschafter Nachschusspflicht. Zum Zuschussgeschäft werden steuerorientierte Fonds auch, wenn Anleger nicht oder mehr zu den Spitzenverdienern zählen. Denn die Fonds sind für Hochbesteuerte zugeschnitten. Profis der Branche lehnen solche Unterdeckungsfonds daher rundweg ab. Und auch Anleger sollten bedenken, dass allein aus ersparter Steuer kaum Reichtum zu bilden ist.

Spekulative Fonds
Diese bergen ebenfalls ein hohes Risiko, weil sie ihren Gewinn nicht nur aus Vermietung und Verpachtung von Immobilien ziehen, sondern den Anleger auch an der Konzeption und Entwicklung von Immobilienprojekten beteiligen. Das ist eindeutig eine gewerbliche Tätigkeit. Rechtsform dieser Fonds ist meist die GmbH & Co KG, wobei der Anleger lediglich Kommanditist der Gesellschaft wird und damit nur in Höhe seiner Kapitaleinlage haftet. Spekulative Fonds werden meist in Form eines Blindpools aufgelegt. Die Initiatoren sammeln das Kapital schon ein, bevor die Investitionsobjekte feststehen. Auf diese Weise sichert sich der Fonds die Chance, bei günstigen Kaufgelegenheiten sofort zugreifen zu können. Der Anleger kauft hier die Katze im Sack.

Risikohinweis / Haftungsausschluss
Sämtliche Informationen, die Ihnen auf diesen Seiten zur Verfügung gestellt werden, stellen keine Kauf-/Verkaufsaufforderung von Wertpapieren dar, sondern dienen lediglich zur allgemeinen Information. Alle Angaben wurden sorgfältig recherchiert und stammen aus persönlichen seriösen und vertrauenswürdigen Quellen. Haftung für Richtigkeit der Angaben kann allerdings nicht übernommen werden. Es wird darauf hingewiesen, dass Wertpapiergeschäfte mit erheblichen Verlustrisiken verbunden sind, bei denen ein Totalverlust nicht ausgeschlossen werden kann. Es ist ratsam, sich vor Anlageentscheidungen bei Ihrer Depotbank über diese Risiken zu informieren.