Bundeswertpapiere
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Bundeswertpapiere - Für Kleinanleger maßgeschneidert
Der Bund hatte bei der Konzeption seiner Wertpapiere vor allem Kleinanleger im Visier. Aus diesem Grund legte Bonn fest und klärte es vertraglich mit der Bank und Sparkasse, die in diesem Fall als Verkaufsstellen fungieren, dass Bundeswertpapiere, sofern es sich um neue Ausgaben handelt, grundsätzlich spesenfrei ausgegeben und zurückgezahlt werden.

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Darüber hinaus sorgt der Bund auch für eine kostenlose Verwaltung. Wer Papiere ins Depot der Bundesschuldenverwaltung eintragen, zahlt keine Depotgebühren. Dabei sind die staatlichen Schuldenverwalter genauso diskret wie jede Geschäftsbank. Anleger können daher mit Bundeswertpapieren bares Geld sparen. Zum Vergleich Bundeswertpapiere: Wer die Papiere in Bankdepot legt, zahlt dafür an jährlichen Gebühren je nach Bank zwischen 1,1 und 6,8 Promille vom nennwert, mindestens jedoch 30 bis 100 Euro. Banken und Sparkassen sind übrigens verpflichtet, die Eintragung der Papiere in das Bundesschuldbuch ohne Spesen zu veranlassen und dürfen auch beim Kauf und bei der Rückzahlung der Papiere keine Spesen erheben.

Anleger die ihr Geld zugleich sicher und rentabel anlegen möchten, favorisieren Bundeswertpapiere wie zum Beispiel Bundesanleihen oder Bundesobligationen . Denn bei diesen Zinsanlagen steht der Staat mit seinem Vermögen und Steueraufkommen für die Schulden gerade, letztlich also der Steuerzahler selbst. Bundeswertpapiere insbesondere Bundesschatzbriefe gelten daher nicht nur als sehr sichere Anlageform. Diese Staatspapiere sind für jeden erschwinglich. Denn es gibt sie schon in kleiner Stückelung ab 50 Euro. Somit können auch Kleinanleger in den Genuss hoher Zinsen mit zum Beispiel Staatsanleihen kommen. Ganz wichtig: Die Banken sind verpflichtet, solche Kleinstaufträge bei Bundeswertpapieren auch auszuführen. Ohne die "bunds", wie Staatspapiere im internationalen Handel genannt werden, bliebe vielen Sparern die Tür zum Rentenmarkt fest verschlossen. Zwar gibt es Bankschuldverschreibungen auch schon ab 50 Euro, Pfandbriefe und Kommunalobligationen werden in Stücken 500 bis 2500 Euro angeboten.

Doch die Banken verlangen von ihren Kunden nicht selten eine Mindesteinlagesumme von 2500 bis 5000 Euro, bevor sind den Kaufauftrag ausführen. Bei Bundeswertpapieren wie Finanzierungsschätze und Bundesschatzanweisungen ist eine solche Begrenzung nach unten nicht zulässig. Sicherheitsfanatiker versprechen sich von Bundesschatzbriefen ein gutes Geschäft. Das Bundesschätzchen wie sie auch liebevoll im Volksmund genannt werden so begehrt sind, liegt nicht zuletzt an der hohen Liquidität. Trotz der langen Laufzeit von sechs oder sieben Jahren können die Schätzchen nach einer einjährigen Sperrfrist  jederzeit ohne Kursrisiko zurückgegeben werden. denn die Rücknahme diese Papiere erfolgt grundsätzlich zum Nennwert von 100 Prozent. Da gilt allenfalls der Wermutstropfen, dass der Rücknahmebetrag pro Person auf 5000 Euro innerhalb von 30 Zinstagen begrenzt ist.

Risikohinweis / Haftungsausschluss
Sämtliche Informationen, die Ihnen auf diesen Seiten zur Verfügung gestellt werden, stellen keine Kauf-/Verkaufsaufforderung von Wertpapieren dar, sondern dienen lediglich zur allgemeinen Information. Alle Angaben wurden sorgfältig recherchiert und stammen aus persönlichen seriösen und vertrauenswürdigen Quellen. Haftung für Richtigkeit der Angaben kann allerdings nicht übernommen werden. Es wird darauf hingewiesen, dass Wertpapiergeschäfte mit erheblichen Verlustrisiken verbunden sind, bei denen ein Totalverlust nicht ausgeschlossen werden kann. Es ist ratsam, sich vor Anlageentscheidungen bei Ihrer Depotbank über diese Risiken zu informieren.