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Trends
Im Allgemeinen ist unter einem Trend die Richtung des Marktes, in die er sich bewegt, zu verstehen. Im Besonderen werden Marktbewegungen durch eine Serie von Zacken charakterisiert. Diese Zacken ergeben eine Reihe aufeinander folgender Wellen mit recht klaren Höhen und Tiefen. Es ist die Richtung dieser Höhen und Tiefen, die einen Markttrend konstituiert. Ein Aufwärtstrend wird demzufolge als eine Serie sukzessive höherer Höhen und Tiefen bezeichnet.

Trendbestätigung Trendumkehrformationen Widerstandslinien Unterstützungslinien Trendkanäle Trendlinien Trendcharts


 
Ein Abwärtstrend ist genau das Gegenteil, nämlich eine Serie niedrigerer Höhen und Tiefen.

 
Ein Seitwärtstrend ist durch gleich hohe Höhen und Tiefen auszumachen.
 

Zusätzlich zu den drei Richtungen, die ein Trend haben kann, sind drei verschiedene Trendabschnitte zu unterscheiden: Primärtrend (langfristiger Trend), Sekundärtrend (mittelfristiger Trend) und Tertiärtrend (kurzfristiger Trend). Theoretisch gibt es eine unendliche Zahl von Trends. Diese reichen von äußerst kurzfristigen Trends, die sich nur im Minuten- oder gar Sekundentakt bewegen, bis hin zu superlangen Trends, die über mehrere Jahrzehnte gemessen werden. Beispielsweise klassifiziert die Dow-Theorie den übergeordneten Trend als länger als ein Jahr. Im Derivate Bereich werden übergeordnete Trends aufgrund der kürzeren Zeitdimensionen als länger als sechs Monate klassifiziert. Dow definiert den mittelfristigen Trend in einer Zeitspanne von drei Wochen bis zu einigen Monaten. Ein Tertiärtrend bzw. ein kurzfristiger Trend hält weniger als zwei oder drei Wochen an.

Ein Trend ist so lange intakt, bis seine Trendlinie gebrochen ist. Sollte demnach ein Wert beispielsweise einen mehrmonatigen Aufwärtstrend verlassen - und sei es auch nur für einen kurzen Rückschlag, z. B. für einige Tage -, darf dieser Trend aus charttechnischer Sicht nicht mehr weitergeführt werden.

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