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Technische Indikatoren zur Aktienanalyse
Mit Hilfe von Computerprogrammen und Börsensoftware versucht man Aussagen über den zukünftigen Kursverlauf von Aktien und Indices zu bestimmen. Viele Profis die Daytrading oder Aktientrading betreiben, machen von solchen Werkzeugen gebrauch.

Indikatorenanalyse
Die Indikatorenanalyse ist eine finanzmathematisch abgeleitete Analyseform, d. h. die verwendeten Aktien Indikatoren basieren auf mathematisch statistischen Methoden, bei denen sämtliche Daten einer intensiven Zeitreihenanalyse unterworfen werden. Die Indikatorenanalyse liefert mit Hilfe technischer Indikatoren Informationen über die Qualität des Trends. Somit erhöht sie die Wahrscheinlichkeit der Prognosen. Die Indikatorenanalyse besteht aus:

Aus dem Trend der Vergangenheit auf die Zukunft schließen

Trendoszillator Momentum MACD CCI Parabolic

Trendfolgenden Indikatoren - Oszillierenden Indikatoren - Trendbestimmenden Indikatoren


  Bild: GD 38 mit Linienchart
Gleitender Durchschnitt
Der gleitende Durchschnitt ( GD ) dient dazu, das zackige Chartbild zu glätten. Dadurch werden zufällige, kurzfristige Schwankungen gedämpft und der Kurstrend klarer angezeigt. Die Glättung erfolgt dabei unterschiedlich durch die gewählte Periodenlänge. Sehr weit verbreitet sind 200 Tage Perioden im langfristigen Bereich, 100 Tage Perioden im mittelfristigen sowie 38 Tage Perioden für kurzfristige Trenderkennung.

Der GD berechnet als laufend fortgeführte Folge von Mittelwerten der gewählten Periode. Um also den 200 Tage GD zu erhalten, werden die letzten 200 Kurse addiert und das Ergebnis durch 200 geteilt. Wird diese Berechnung für jeden Tag durchgeführt, so erhält man die GD 200 Kurve. Der GD ist der gebräuchlichste Indikator, der zum Auffinden von Kaufsignal und Verkaufssignal verwendet wird.


 Bild: Verschiedene Arten Gleitender Durchschnitte
Dazu dienen insbesondere Schnittpunkte zwischen Aktienkurse und GD oder zwischen langfristigen und kurzfristigem Durchschnitt. Durchstößt der Aktienkurs die GD Linie von oben, wird das als Verkaufsignal gewertet. Es wird in diesem Fall angenommen, dass ein steigender Trend sich in einen fallenden umkehrt. Umgekehrt ist ein Durchstoßen des GD von unten nach der Theorie der Charttechniker ein Kaufsignal. Besondere Beachtung verdient in diesem Zusammenhang auch noch die Richtig des GD:

Wird ein steigender GD von oben durchstoßen, ist das Verkaufsignal weniger relevant; Analog gilt für Schnitte von unten bei fallendem GD. Häufig ist der GD auch eine Unterstützungs- oder Widerstandlinie: bei steigendem Markt stoppen Kursrückgänge am GD und bei fallendem Markt enden Kursanstiege bei Erreichen des GD. Der Aktienkurs schwankt also um den gleitenden Durchschnitt und je nach Wahl der Periodenlänge ergeben sich mehr oder weniger Schnitte und Signale.

Die Schwierigkeit besteht darin, zu erkennen, ob  das Signal signifikant ist und beachtet werden muss, schließlich verursacht jeder Kauf und Verkauf entsprechende Transaktionskosten. Wie auch bei allen anderen Indikatoren ist eine alleinige Betrachtung für die Anlageentscheidung beim Geld anlegen nicht empfehlenswert

Risikohinweis / Haftungsausschluss
Sämtliche Informationen, die Ihnen auf diesen Seiten zur Verfügung gestellt werden, stellen keine Kauf-/Verkaufsaufforderung von Wertpapieren dar, sondern dienen lediglich zur allgemeinen Information. Alle Angaben wurden sorgfältig recherchiert und stammen aus persönlichen seriösen und vertrauenswürdigen Quellen. Haftung für Richtigkeit der Angaben kann allerdings nicht übernommen werden. Es wird darauf hingewiesen, dass Wertpapiergeschäfte mit erheblichen Verlustrisiken verbunden sind, bei denen ein Totalverlust nicht ausgeschlossen werden kann. Es ist ratsam, sich vor Anlageentscheidungen bei Ihrer Depotbank über diese Risiken zu informieren.