Technische Indikatoren zur Aktienanalyse
Mit Hilfe von Computerprogrammen und Börsensoftware versucht man Aussagen
über den zukünftigen Kursverlauf von Aktien und Indices zu bestimmen. Viele
Profis die Daytrading oder Aktientrading betreiben, machen von solchen
Werkzeugen gebrauch.
Trendoszillator Momentum MACD CCI Parabolic
Momentum
Im Gegensatz zu anderen Indikatoren, wie beispielsweise
gleitenden Durchschnitten, die eine Trendwende erst nach ihrer Vollendung
signalisieren, liefert das Momentum oft bereits vorher Anhaltspunkte für
eine Trendumkehr.
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Die Berechnung des Momentums erfolgt durch fortlaufende Subtraktion des Aktienkurses durch den Kurs von n Tagen. Je nach Zielsetzung werden häufig sehr kurzfristige Schwankungen von 5 bis 20 Tagen berechnet. Viele Analysten bearbeiten die Momentumkurve wie einen eigenen Chart, legen also Trendgeraden in die Kurve und sehen bei einem Durchbruch der trendgeraden ein Kaufsignal oder Verkaufsignal. Je nach Zielsetzung werden unterschiedliche Periodenlängen verwendet. Der Chartist richtet sich bei der Periodenlänge danach, ob kurzfristige. mittelfristige oder langfristige Trends untersucht werden sollen. Häufig interpretiert man aber auch Brüche bestimmter Linien, z.B. der Null Linie als Signal. Geht das Momentum also von unten nach oben durch die Null Linie, so läge bei dieser Interpretationsweise ein Kaufsignal vor. Das diese Schnitte aber oft sehr spät erfolgen, verwenden Trader häufig andere Signallinien, die z.B. 2 % vor der Null Linie schon ein Signal geben. |
Wertvolle Dienste leistet das Momentum, wie bereits erwähnt, besonders beim vorzeitigen Erkennen einer Trendwende. Wird einneuer Hoch- oder Tiefpunkt im Kursverlauf nicht durch einen entsprechenden neuen Hoch- oder Tiefpunkt im Momentum bestätigt, so sollte man diesen neuen Extrempunkt mit Argwohn betrachten. Häufig steht dann eine Trendwende unmittelbar bevor.
