Technische Indikatoren zur Aktienanalyse
Mit Hilfe von Computerprogrammen und Börsensoftware versucht man Aussagen
über den zukünftigen Kursverlauf von Aktien und Indices zu bestimmen. Viele
Profis die Daytrading oder Aktientrading betreiben, machen von solchen
Werkzeugen gebrauch.
Trendoszillator Momentum MACD CCI Parabolic
MACD ( Moving Average Convergence
Divergence )
Der MACD basiert auf drei exponentiell geglätteten gleitenden Durchschnitten
und wird in Form zweier Linien dargestellt. Linie 1 ist dabei die Differenz
zwischen einem 12 Tage exponentiell geglätteten GD und einem 26 Tage
exponentiell geglätteten GD. Linie 2, die Signallinie ( rot), ist ein 9 Tage
exponentiell geglätteter GD von Linie 1. Die Parameter können natürlich den
Vorstellungen des Anlegers abgeändert werden.
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Die MACD-Linie schwingt um die Null-Achse und gibt dem Indikator die generelle Richtung an. Liegt der kürzere Durchschnitt über dem längeren, ist sie positiv. Liegt der kürzere Durchschnitt unter dem längeren, ist sie negativ. Die zweite Kurve des MACD ist der so genannte Trigger, auch
Signal-Linie genannt. Diese Linie ist wiederum ein Durchschnitt aus den neun
jüngsten Werten der MACD-Linie, wobei wiederum die jüngeren Daten durch eine
Gewichtung stärker berücksichtigt werden. Die Signal-Linie folgt der
MACD-Linie mit einer etwas trägeren Schwingung. In den meisten Charts ist
sie gestrichelt dargestellt. |
Signale beim MACD entstehen, wenn die schnellere schwarze Linie die langsamere Signallinie schneidet. Schneidet also die schwarze Linie die rote Signallinie von unten nach oben, so liegt ein Kaufsignal vor. Entsprechend liegt ein Verkaufsignal vor, wenn die Signallinie von oben nach unten geschnitten wird. Der MACD liefert in Märkten mit einem starken Aufwärtstrend oder Abwärtstrend sehr gute Signale. In Seitwärtsphasen erhält man jedoch leicht Fehlsignale.
