Limit bei der Aktienorder
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Kaufen bei Niedrigkursen - Verkaufen zu Höchstkursen
Wer in fallende Kurse hinein kauft, sollte sich Limits für den Kaufpreis setzen. Für jeden Teilbetrag der Anlagesumme wird schrittweise ein niedrigerer Kaufpreis festgelegt. Das jeweilige Preislimit wird im Kaufauftrag bei der Bank festgehalten und darf nicht überschritten werden. Vorteil dieser Kaufmethode: der Anleger läuft nicht Gefahr, erst auf den Börsenzug zu springen, wenn die Kurse schon wieder in Richtung Gipfel klettern. Umgekehrt beginnen professionelle Aktienanleger bereist in der Endphase der Hausse, ihre Aktien scheibchenweise zu verkaufen. Durch Staffellimits setzen sie Mindestverkaufspreise für Aktien immer höher. Auf diese Weise lassen sich zwar nicht die absoluten Spitzengewinne erzielen, aber die Aktionär realisiert einen guten Durchschnittsgewinn und läuft nicht Gefahr, den Gipfel der Hausse zu verpassen und erst in fallende Kurse hinein zu verkaufen.

Auch beim Aktienverkauf sollten sich Anleger strikt an die einmal gewählten Limits halten, denn die größten Fehler bei der Aktienanlage werden beim Ausstieg aus der Börse gemacht. Die wenigsten Aktionäre sind gute Verkäufer, das gilt sowohl für die Hausse als auch für die Baisse. Im Aufschwung möchte jeder die Gewinne so lange laufen lassen, wie es geht. In der Hoffnung ein paar Prozent mehr Gewinn verpassen viele Anleger dann den Verkaufstermin und steigen erst dann aus, wenn die Börsenkurse schon wieder sinken. Noch schwerer trennen sich Aktionäre freilich von ihren Aktien, wenn Verluste zu verkraften sind. Die Hoffnung auf eine Trendwende lässt immer mehr zögern, rechtzeitig die Konsequenz aus einer falschen Anlageentscheidung zu ziehen. Meist geben sie erst dann völlig frustriert ihre Aktien ab, wenn die Kurse schon tief im Keller sind und ihnen die Profis die Aktien dankbar abnehmen, weil sie den richtigern Zeitpunkt zum neuen Einstieg wittern.

Wer diese Grundsätze beim Aktienkauf und Aktienverkauf stets beachtet, reduziert das Risiko und steigert letztendlich die Rendite seiner Aktienanlage. In der heutigen Zeit ist es bereits möglich seine Aktienorder mit Limit direkt vom heimischen Computer aus zu platzieren. Alles was dazu benötigt wird ist ein Wertpapierdepot bei einer Bank, die Online Brokerrage zur Verfügung stellt.  Meist sind es die Direktbanken, die hier dem Anleger erhebliche Vorteile beim Kaufen und Verkaufen von Aktien einräumen. Neben einem Wertpapierdepot das kostenlos zur Verfügung gestellt wird, sind auch die Spesen für den Ankauf und Verkauf sehr niedrig. Die Orderausführung an der Börse oder im computergesteuerten Xetra Handel wird in sekundenschnelle mit dem Kurslimit an allen Handelsplätzen der Welt ausgeführt.

Risikohinweis / Haftungsausschluss
Sämtliche Informationen, die Ihnen auf diesen Seiten zur Verfügung gestellt werden, stellen keine Kauf-/Verkaufsaufforderung von Wertpapieren dar, sondern dienen lediglich zur allgemeinen Information. Alle Angaben wurden sorgfältig recherchiert und stammen aus persönlichen seriösen und vertrauenswürdigen Quellen. Haftung für Richtigkeit der Angaben kann allerdings nicht übernommen werden. Es wird darauf hingewiesen, dass Wertpapiergeschäfte mit erheblichen Verlustrisiken verbunden sind, bei denen ein Totalverlust nicht ausgeschlossen werden kann. Es ist ratsam, sich vor Anlageentscheidungen bei Ihrer Depotbank über diese Risiken zu informieren.