Chartanalyse
Ziel der Chartanalyse ist es, die Regelmäßigkeiten in Kursverläufen zu
erkennen und daraus Handelssignale zu gewinnen. Hierzu gibt es verschiedene
Darstellungsformen. Zu den klassischen Formen zählen z. B. Balkencharts,
Liniencharts, Point- & Figure-Charts sowie Kerzencharts. Ihre Anwendung
finden diese Chartformationen immer in der Verbindung mit Analysemethoden,
wie z. B. Trend, Unterstützungs- und Widerstandslinien, Gleitender
Durchschnitt, Trendlinien und -kanäle, Trendumkehr- und
Trendfolgeformationen. Das gängigste Werkzeug der Technischen Analyse ist er
klassische Chart. Hierunter ist die grafische Darstellung des Kursverlaufs
eines Untersuchungsobjektes (beispielsweise
Wertpapiere, Indizes) zu
verstehen. Es gibt mehrere Arten, Kursverläufe darzustellen:
Trendbestätigung Trendumkehrformationen Widerstandslinien Unterstützungslinien Trendkanäle Trendlinien Trendcharts
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Balkenchart Der Balkenchart ist einer der meistverwendeten Chartformationen in der Technischen Analyse. Er wird Balkenchart genannt, weil er die Schwankungsbreite eines jeden Tages durch einen Balken darstellt. Hieraus sind der Eröffnungs-, der Tageshöchst-, der Tagestiefst- und der Tagesschlusskurs ablesbar. Der waagrechte Strich auf der rechten Seite des Balkens ist der Tagesschlusskurs, auf der linken Seite des Balkens wird die Tageseröffnung angezeigt. Der senkrechte Strich zeigt den Tageshoch- bzw. Tagestiefpunkt an. |
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Linienchart Im Gegensatz zum Balkenchart besteht der Linienchart lediglich aus den Schlusskursen. Diese werden für jeden aufeinander folgenden Tag eingezeichnet. Viele Charttechniker sind der Meinung, dass Liniencharts eine geeignete Darstellungsform der Tagesaktivitäten darstellen, weil der Schlusskurs der wichtigste Kurs eines Handelstages ist. |
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Point- & Figure-Chart Point- & Figure-Charts zeigen die gleichen Kursverläufe wie z. B. Balkencharts, jedoch in komprimierter Form. Dazu verwendet man x- und o-Säulen. Die x-Säulen stellen die steigenden und die o-Säulen die fallenden Kurse dar. Der Vorteil der Point- & Figure-Charts liegt vor allem darin, dass der Anwender Kauf- und Verkaufssignale auf den ersten Blick erkennen kann - und damit genauer als in einem schwarzen Balken. |
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Kerzenchart - Candlestick Kerzencharts, auch Candle-Sticks genannt, erfreuen sich unter den Chartisten einer immer größeren Beliebtheit. Kerzencharts haben ihren Ursprung in Japan; sie sind sozusagen die japanische Version des Balkencharts. Der Kerzenchart zeigt die gleichen vier Kurse wie der Balkenchart auf: Tageseröffnungskurs, Tageshöchstkurs, Tagestiefstkurs und Tagesschlusskurs. Hierbei zeigt eine dünne senkrechte Linie (auch Schatten genannt) die tägliche Schwankungsbreite vom Hoch- zum Tiefkurs. Der breite Balken (Körper) misst den täglichen Abstand zwischen Eröffnungs- und Schlusskurs. Ist der Schlusskurs höher als der Eröffnungskurs, dann ist der Balken weiß; er ist schwarz, wenn der Schlusskurs niedriger ist als der Eröffnungskurs. |
Aktienchartanalyse - Mit der Analyse von Aktiencharts, wird an der Börse durch renommierte Chartanalysten eine Prognose oder Empfehlung für z.B. eine Aktie oder einen Aktienfonds prognostiziert. Ins Auge dabei fallen meistens die größten und schwersten Aktien in einem Index. Chartanalysen - Zum bevorzugten Aktien kaufen in Deutschland gehören die 30 Dax Werte wie Allianz, Adidas, Daimler Chrysler, Deutsche Bank, Deutsche Börse, Deutsche Post, Deutsche Telekom, Dt. Postbank, EON, Fresenius Medical Care, Henkel Vz., Hypo Real Estate, Infineon, Linde, Lufthansa, MAN, Metro, Münchener Rück, RWE, SAP, Siemens, Thyssen Krupp und TUI.



