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Auf wie viele Dividendenpapiere verteilt sich der Gewinn
Nun ist es in der Praxis selbst für Börsenprofis kaum möglich, Gewinne oder Jahresüberschüsse von Firmen als Messzahl für den Gewinn der Aktie zu verwenden. Denn die Bilanzbuchhalter haben bei der Gewinnermittlung die Wahl zwischen verschiedenen Bewertungsmöglichkeiten für Bilanzposten und nutzen diese recht unterschiedlich. Damit aber wird der ausgewiesene Jahresüberschuss für Vergleichsrechnungen zwischen den einzelnen Unternehmen unbrauchbar.

Aktienanalysten nehmen deshalb eine Bereinigung der Jahresüberschüsse vor, um das für die Aktienkurs Prognose entscheidende echte Ergebnis der Firma herauszufinden. Die deutsche Vereinigung für Finanzanalyse und Anlageberatung (DVFA) hat eine spezielle Formel entwickelt, um den echten, von außerordentlichen Einflüssen bereinigten Gewinn eines Unternehmens zu ermitteln. Die Kennzahl wird als Ergebnis je Aktie (DVFA) von den meisten Firmen inzwischen veröffentlicht.

Rechnet man zum DVFA Gewinn eines Unternehmens noch die üblichen Anschreibungen hinzu, so erhält man den Cash Flow. Das ist die Summe aus Reingewinn der AG plus Zuführungen an Rücklagen und Abschreibungen. Der Cash Flow gibt einen guten Überblick über die finanzielle Stärke eines Unternehmens. Er gilt daher vor allen in den USA, aber auch in Deutschland als aussagefähigere Kennzahl zur Aktienbewertung als der Gewinn.

Teil man den Cash Flow durch die Anzahl der ausgegebenen Aktien, erhält man analog dem Gewinn je Aktie, den Cash Flow je Aktie. Im nächsten schritt wird dann der Börsenkurs durch den Cash Flow je Aktie geteilt. Dieses Kurs Cash-Flow Verhältnis, kurz KCF, gibt an, mit dem Wie vielfachen des bereinigten Ertrags die Aktie zur Zeit an der Börse gehandelt wird. KGV und KCF gelten beide als Maßstab für die analistische Preiswürdigkeit einer Aktie und sind somit die wichtigsten Analysekennzahlen.

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